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WOW up your Body: Schlaf · Lesezeit 5 Min

Du schläfst schlecht? Was dir nachts die Ruhe raubt.

Du liegst im Bett und der Kopf fängt an zu arbeiten. Oder du schläfst sofort ein und bist um drei Uhr hellwach. Am Morgen fühlst du dich, als hättest du gar nicht geschlafen. Das muss nicht so bleiben.

Schlaf ist die Basis für alles andere. Wenn er fehlt, fehlt am nächsten Tag die Energie, die Laune und oft auch die Kraft, gut für dich zu sorgen. Hier sind sechs Gründe, die ich in meinen Gesprächen am häufigsten sehe, und was du schon heute Abend ändern kannst.

1Dein Abend ist zu hell

Handy, Tablet, Fernseher: Helles Licht am Abend sagt deinem Körper, dass noch Tag ist. Das Einschlafen fällt schwerer, der Schlaf wird flacher.

Probier dasEine Stunde vor dem Schlafen Bildschirme weg und das Licht im Haus dimmen. Ein Buch statt Instagram.

2Der Kaffee wirkt länger, als du denkst

Koffein bleibt viele Stunden im Körper. Der Cappuccino um 16 Uhr kann dir nachts noch die Tiefschlafphasen nehmen, auch wenn du trotzdem einschläfst.

Probier dasAb dem Mittag auf koffeinfreie Getränke umsteigen. Wasser, Tee ohne Koffein oder warme Milch am Abend.

3Das Abendessen ist zu spät oder zu schwer

Wenn dein Körper nachts mit Verdauen beschäftigt ist, schläft er unruhiger. Auch das Glas Wein am Abend macht zwar müde, stört aber die zweite Nachthälfte.

Probier dasDie letzte größere Mahlzeit etwa drei Stunden vor dem Schlafen. Lieber leicht, mit Gemüse und etwas Eiweiß.

4Dein Kopf kommt nicht zur Ruhe

Die To-do-Liste von morgen, das Gespräch von heute, die Sorgen um die Kinder: Wenn der Tag keinen Abschluss hat, arbeitet der Kopf im Bett weiter.

Probier dasSchreib abends drei Dinge auf: was heute gut war, was morgen ansteht und was du loslassen darfst. Der Zettel bleibt draußen, nicht im Kopf.

5Dir fehlen Tageslicht und Bewegung

Wer den ganzen Tag drinnen sitzt, bringt seine innere Uhr durcheinander. Tageslicht am Morgen und Bewegung am Tag sind zwei der besten Schlafhelfer, die es gibt, und sie kosten nichts.

Probier dasMorgens zehn Minuten raus, ohne Sonnenbrille. Und am Tag mindestens 20 Minuten gehen. Mit Hund ist das eh gesetzt.

6Dein Körper verändert sich

Hormonelle Veränderungen, zum Beispiel in den Wechseljahren, bringen oft nächtliches Schwitzen und Aufwachen mit. Viele halten das für unvermeidlich. Es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen, was dir in dieser Phase guttut.

Probier dasSchlafzimmer kühl halten, etwa 16 bis 18 Grad, und leichte Bettwäsche. Und dann im Vitalcheck schauen, wo du gerade stehst.

Wichtig: Wenn du über Wochen schlecht schläfst, nachts laut schnarchst oder tagsüber kaum wach bleiben kannst, sprich mit deinem Arzt. Manche Schlafprobleme sollten ärztlich abgeklärt werden.

Und jetzt?

Such dir einen einzigen Punkt aus und probier ihn eine Woche lang. Nicht alles auf einmal. Schlaf, Ernährung, Bewegung und Mindset hängen zusammen, und oft verändert ein kleiner Schritt mehr, als du denkst.

Wie steht es um deinen Schlaf?

Im kostenlosen Vitalcheck schauen wir auf Schlaf, Energie und Alltag. In etwa 8 Minuten, danach melde ich mich mit deiner persönlichen Empfehlung.

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Stand: Oktober 2026.