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WOW up your Mindset · Lesezeit 3 Min
Die Tür zumachen dürfen: Zeit nur für dich
Du bist für alle da. Für die Familie, die Arbeit, die Tiere, die Freundin, die gerade jemanden zum Reden braucht. Und wann warst du das letzte Mal für dich da?
Auf einen Blick.
- Warum Zeit für dich kein Luxus ist
- So findest du sie, auch im vollen Alltag
- Ohne schlechtes Gewissen
Kein Luxus, sondern Tankstelle
Wer nur gibt, ist irgendwann leer. Das merkst du an der Müdigkeit, an der Gereiztheit, an dem Gefühl, nur noch zu funktionieren. Zeit für dich ist nicht egoistisch. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass du weiter für andere da sein kannst.
So findest du sie
- Trag dich in deinen Kalender ein. Wie einen Arzttermin. Was im Kalender steht, passiert eher.
- Fang mit zehn Minuten an. Kaffee auf der Terrasse, ohne Handy. Ein Spaziergang allein. Das reicht für den Anfang.
- Sag es laut. „Ich bin jetzt eine halbe Stunde nicht da.“ Deine Familie lernt das schneller, als du denkst.
- Mach die Tür zu. Ganz wörtlich. Ein Raum, in dem dich niemand braucht, auch nicht für fünf Minuten.
Mein Moment: Ich habe gelernt, die Tür zuzumachen. Zwei Stunden nur für mich. Am Anfang hat sich das falsch angefühlt. Heute weiß ich: Danach habe ich wieder Kraft für alle anderen.
Und das schlechte Gewissen?
Das meldet sich. Sag ihm freundlich: Danke, ich weiß. Und dann mach die Tür trotzdem zu. Du nimmst niemandem etwas weg. Du gibst dir selbst etwas zurück.
Wie viel Zeit nimmst du dir diese Woche?
Schreib es mir. Ich freu mich, davon zu hören.